Erneuerbare Energien in Würselen - Photovoltaik und mehr

    Autor: Vorstand von Bündnis 90 - Die Grünen - Würselen

    Am 3.9. fand unsere Veranstaltung zum Thema "Erneuerbare Energien in Würselen - Photovoltaik und mehr" im Restaurant Jägerhof in Broichweiden statt. Als Rednerin zu Gast war die Landtagsabgeordnete Wibke Brems.

    Beitrag vom: 05.09.2020

     

    Grundschule Scherberg sowie Wohnhäuser
    Solaranlagen auf Würselener Dächern (Grundschule Scherberg sowie private Wohnhäuser)

    Vortragende:

    Wibke Brems, Dipl.-Ing. (FH), Mitglied des Landtages NRW für Bündnis 90/Die Grünen; Sprecherin der Landtagsfraktion für Energiepolitik und Klimaschutz
    Michael Jochmann, Dipl.-Ing., im Stadtrat Würselens Fraktionsvorsitzender für Bündnis 90/Die Grünen

    Inhalt der Veranstaltung:

    Ende letzten Jahres haben im Würselener Stadtrat alle Fraktionen gemeinsam einen Antrag verabschiedet, um Photovoltaik auf die Dächer der städtischen Gebäude zu bringen. Dies war ein wichtiger Schritt, um mehr Klimaschutz zu ermöglichen.

    Es ging aber bei unserer Veranstaltung nicht nur um städtische Dächer, sondern auch um die Potentiale von Photovoltaik auf privaten oder gewerblichen Gebäuden. Wer mit offenen Augen durch Würselen läuft, wird auf einigen Dächern Solaranlagen entdecken, aber viel Potential ist hier noch ungenutzt.

    Den ersten Vortrag hielt Wibke Brems, die Sprecherin der Grünen-Fraktion NRW für Energiepolitik und Klimaschutz. Sie hat aufgezeigt, dass der Energiebedarf unseres Bundeslandes durch Erneuerbare Energien mehr als gedeckt werden kann. Außerdem hat sie u.a. aus ihrer Erfahrung als Gütersloher Stadträtin heraus über mögliche Fehlerquellen bei der Umsetzung von städtischen Vorhaben im Zusammenhang mit Erneuerbaren Energien berichtet.
    Unser Fraktionsvorsitzender Michael Jochmann hat in seinem Vortrag die Situation unserer Stadt analysiert. Besonders überrascht waren wir alle, dass unsere Region so sehr "von der Sonne verwöhnt" ist wie sonst nur Gebiete in Süddeutschland. Dementsprechend kann in diesem Bereich noch viel getan werden, um in den nächsten Jahren den Würselner Beitrag zum Klimaschutz zu steigern. Als Rechtsform erscheint uns die Bürgerenergiegenossenschaft besonders interessant.
    Über Photovoltaik hinaus wurde ein Ausblick auf weitere Möglichkeiten zur CO2-Reduktion gegeben. Anhand des großen Solar- und Windparkprojektes unserer Nachbarstadt Herzogenrath wurde aufgezeigt, dass Energieautarkie einer vierzig- bis fünfzigtausend-Einwohnerstadt technisch möglich ist, aber zur Zeit durch z.B. bürokratische Hemmnisse zu stark erschwert wird. 

    In Kürze werden hier noch ein paar Folien der gezeigten Präsentationen online gestellt.


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